Bild mit zwei Händen, die sich schütteln

SDG-Challenge #4 – Internationale Partnerschaften

Jeden Monat gibt’s bei KITA-GLOBAL eine neue Challenge. Unser Ziel: Viele Kitas in ganz Deutschland beschäftigen sich spielerisch mit den Globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs). Diesen Monat geht es um das 17. Globale Nachhaltigskeitsziel: Internationale Partnerschaft. Machen Sie mit und schreiben Sie uns, wie die Challenge bei Ihnen gelaufen ist.

Globales Nachhaltigkeitsziel »Internationale Partnerschaften«

Ohne gute Partner ist es schwer, überhaupt irgend etwas zu erreichen. Und um die Globalen Nachhaltigkeitsziele zu verwirklichen, müssen wir Menschen erst recht weltweit zusammen arbeiten. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass es allen Lebewesen auf diesem Planeten gut geht. Deshalb ist das 17. SDG auch eines, das besonders wichtig ist: Internationale Partnerschaften. Nur durch sie unterstützen wir die anderen 16 SDGs bei ihrer Verwirklichung.

Internationale Partnerschaften sollte es deshalb in allen Bereichen geben: von der Politik über die Wissenschaft und Forschung, die Wirtschaft, die Kunst und Kultur sowie der Zivilgesellschaft bis hin zu jedem und jeder Einzelnen. Dabei gilt das Prinzip »lass niemanden zurück!« (»leave no one behind« oder kurz auch LNOB). Damit ist gemeint, dass wir die Verantwortung gemeinsam tragen und alle auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung mitnehmen.

Für Deutschland bedeutet das Ziel der internationalen Partnerschaft zum Beispiel, dass wir als Land 0,7 Prozent unseres Bruttonationaleinkommens für ärmere Länder bereitstellen. Oder auch, dass Migrant:innen keine hohen Gebühren für Überweisungen an ihre Familien in den Herkunftsländern zahlen müssen. Oder auch, dass zivilgesellschaftliche Akteure eine internationale Partnerschaft organisieren. Dazu gehört etwa auch, dass Kitas und Schulen internationale Partnerschaften mit Kitas und Schulen in Ländern des Globalen Südens eingehen.

Internationale Partnerschaft für Kitas

Eine internationale Partnerschaft von Kitas bietet wertvolle Erfahrungen für die Kinder – in den Kitas beider Länder. Sie erweitert ihren Horizont und zeigt, wo Stereotype und Vorurteile die Sicht auf »die Anderen« womöglich verzerren. Zum Beispiel sollte sie dabei helfen, die typische Haltung des »Helfenden« aus dem reichen, globalen Norden infrage zu stellen. Deshalb sprechen wir auch von »Partnerschaft« und nicht von »Patenschaft«.

Weil dies so eine tolle Sache ist, haben wir hier bei KiTA-GLOBAL übrigens ein ganzes Dossier zu dem Thema eingerichtet. Hier finden Sie lauter Artikel, Interviews und Materialien rund um das Thema: https://kita-global.de/category/globaleslernen-bne/dossier-kita-partnerschaft/.

Challenge #4 – Auf dem Weg zur internationalen Partnerschaft?


Sind Sie an einer internationalen Partnerschaft mit einer anderen Kita interessiert? Dann laden wir Sie zu folgender Challenge ein:

1. Laden Sie Ihre Kolleg:innen zu einem Austausch in Sachen internationale Partnerschaft ein. Planen Sie für dieses Treffen zirka eine Stunde ein.

2. Laden Sie sich die Broschüre zum Thema »Kita-Partnerschaften« herunter und informieren Sie sich. Machen Sie sich Notizen, was Sie an einer Kita-Partnerschaft reizt: Mit welchen Argumenten und Aspekten wollen Sie Ihre Kolleg:innen für Ihre Idee begeistern?

3. Berichten Sie Ihren Kolleg:innen beim Treffen zunächst von der Idee und schildern Sie alles, was aus Ihrer Sicht dafür spricht, solch eine internationale Partnerschaft auch in Ihrer Kita zu organisierten.

4. Nehmen Sie nun zunächst Verständnisfragen auf und versuchen Sie sie zu beantworten. Wenn Sie eine Antwort nicht wissen, ist das nicht schlimm. Notieren Sie die Frage und versuchen Sie sie so bald wie möglich zu klären.

5. Sammeln Sie nun alle Stimmen für und gegen die Kita-Partnerschaft ein. Notieren Sie diese gut sichtbar für alle.

Zeichnet sich ab, dass es eine Gruppe von Kolleg:innen gibt, die sich für die Idee begeistern lässt? Das ist super, denn es müssen ja nicht gleich alle mitmachen. Zwei oder drei Mitmacher:innen reichen vollkommen. Machen Sie mit diesen ein weiteres Treffen aus, bei dem Sie besprechen, wie sie sich die internationale Partnerschaft vorstellen. Zum Beispiel, indem Sie Antworten auf die folgende Frage sammeln: Wie muss die Kita-Partnerschaft aussehen, damit ich sage ‚Mit dem Projekt hab ich meine Zeit bestmöglich verbracht!‘?

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Wie ist die Challenge »internationale Partnerschaft« bei Ihnen gelaufen? Scrollen Sie nach unten und hinterlassen Sie uns und den anderen Leser:innen einen Kommentar!

Fotos können Sie uns via Facebook oder Email an kontakt-at-kita-global.de schicken …