Buchverlosung: Jasmin und das Meeresabenteuer

Plastikmüll im Meer

Plastikmüll im Meer ist eines der wesentlichen Umweltprobleme, die wir haben. Dieser Beitrag gibt Tipps, wie Erzieher*innen das Thema in der Kita behandeln können. Außerdem verlosen wir ein tolles, personalisierte Kinderbuch. Es erzählt, wie die kleine Jasmin etwas gegen den Plastikmüll im Meer unternimmt.

1

Wir verlosen ein personalisiertes Bilderbuch

Hinterlassen Sie bis zum 12. Juni 2020 einen Kommentar unter diesem Beitrag oder auf unserer Facebook-Seite.

Dann nehmen Sie automatisch an der Verlosung von einem Exemplaren des Bilderbuches „Jasmin und das Meeresabenteuer“ teil (weitere Infos zum Buch finden Sier hier). Das Buch wird personalisiert. Das heißt statt „Jasmin“ können Sie einen Namen Ihrer Wahl angeben.

Vielen Dank an Johanna Lehmann von „Founder & CEO United Letters – personalisierte & inspirierende Kinderbücher“

10 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen Jahr für Jahr in die Meere unserer Erde. Nur einen Teil davon sehen wir auf der Oberfläche schwimmen. Der weitaus größte Teil treibt jedoch unter der Meeresoberfläche oder sinkt auf den Boden. Und dass für viele, viele Jahre. So manches Plastiktteil braucht bis zu 400 Jahre, um sich zu zersetzen. Wie das unter Wasser aussieht, zeigt das Buch „Jasmin und das Meeresabenteuer“ in tollen und – angesichts der Thematik – zugleich auch schrecklichen Illustrationen.

Diese von Menschen gemachten Müllkatastrophe gefährdet laut Deutscher Umwelthilfe mehr als 663 Tierarten. Jedes Jahr sterben etwa eine Million Seevögel und hunderttausend Meeressäuger an der Vermüllung. Der Grund: sie verwechseln Plastikteile mit Nahrung und verhungern mit vollem Magen. Wale, Delfine oder Schildkröten verfangen sich etwa in Sixpack-Trägern und alten Fischernetzen und ertrinken qualvoll. Geht das so weiter, schwimmt 2050 mehr Plastik im Meer als Fische.

Wie kommt der Plastikmüll ins Meer?

Plastikmüll im Meer hat verschiedene Ursachen. Ein Teil stammt aus der Schifffahrt, Fischerei und Offshore-Industrie. Eine weitaus größere Rolle spielt jedoch der Abfall, der vom Land kommt, meint die Deutsche Umwelthilfe. Dabei handelt es sich um Plastikmüll, den Menschen achtlos in die Umwelt werfen.

Vor allem leichte Kunststofftüten, Folien oder Plastikflaschen tragen Wind und Regen als sogenannten „Blow Trash“ in die Bäche und Flüsse. Von dort landet der Plastikmüll im Meer. Auch Mikroplastik endet im Meer. Er stammt zum Beispiel von Kosmetika und Putzmitteln oder vom Waschen synthetischer Kleidung. Moderne Kläranlagen können ihn nur zum Teil herausfiltern.

Aktionsideen für die Kita

Das bedeutet, dass es auch an uns und unserem Verhalten liegt, wie viel Plastikmüll im Meer landet. Erzieher*innen können in der Kita spielerisch das Bewusstsein der Kinder auf das Thema lenken. Und zwar so, dass sie erkennen, dass sie auch selbst zur Lösung des Problemes beitragen können. Wir haben für Sie einige Ideen für Aktionen und Aktivitäten in der Kita gesammelt:

  1. Die Mülldetektive: Diese Idee stammt von der Organisation Save our Future (SOF), die dazu 2016 einen Aktionstag machte. Kinder suchen dabei nach Wegwerfplastik im Kita-Alltag. Gemeinsam mit den Erzieher*innen und der Kita-Leitung lässt sich dann darüber nachdenken, ob es geeignete Alternativen dafür gibt. Die Aktion ist leider schon abgelaufen.
  2. Bücher lesen: Geschichten und Bücher zum Thema gibt es einige. Das Bilderbuch „Jasmin und das Meeresabenteuer“ haben wir bereits erwähnt. Gefunden haben wir auch die Projektmappe „Plastikmüll im Meer“ vom Buch Verlag Kempen. Oder auch die Bildergeschichte von Nulli und Priesemut mit dem Titel „O weh! O Schreck! Der Dreck muss weg“ aus dem Carlsen Verlag. 
  3. Müllkunst: Organisieren Sie gemeinsam mit den Kindern eine Plastikmüll-Ausstellung, etwa nach einer Mülldetektiv-Aktion. Oder nutzen sie Plastikmüll zum Upcycling. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass die Plastikteile gesundheitlich unbedenklich sind!
  4. Mikroplastik-Experiment: Nehmen Sie ein Gesichtspeeling mit Mikroplastik, ein Glas Wasser und einen Kaffeefilter. Lösen Sie das Peeling in dem Wasser auf und Filtern sie es gemeinsam mit den Kindern mittels Kaffeefilter. Betrachten Sie das Ergebnis mit den Kindern. Überlegen Sie zusammen, woher Mikroplastik noch kommt und welche Folgen es hat. Die Idee für dieses Experiment stammt aus „Meer entdecken! Bildungsmaterial zum Thema Plastikmüll im Meer“ von Greenpeace.

 

6 Kommentare

  1. Sandra Buddenberg

    Das Thema ist hochinteressant und spannend.
    Ein personalisiertes Buch dazu wäre toll.

  2. Anna

    Wäre ein toller Gewinn, für unsere Kita passend im das im BNE Thema zu vertiefen.

  3. Toller Beitrag zum Umweltschutz! Das Buch wird auf jeden Fall unserer Kinder das Thema näher bringen. Vielen Dank!

  4. Gertrud Menzel

    Wir haben schon einmal ein Anti-Plastik-Projekt gemacht, bei dem wir Skulpturen gebaut haben, die ganz viel Plasik aus dem gelben Sack in ihren Bäuchen hatten. Für eine Wiederholung bzw. Erweiterung wäre das Buch ein toller Impuls.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.