Ostereier färben mit Naturfarben – eine einfache Anleitung

Ostereier färben mit Naturfarben

Ostereier färben mit Naturfarben geht ganz leicht, ist umweltfreundlich und gesund. Außerdem können sich die Kinder so ganz nebenbei damit beschäftigen, wo die jeweiligen Pflanzen, Früchte und Gewürze denn eigentlich herkommen. Unser Ostertipp!

Warum eigentlich Ostereier?

Die Tradition der Ostereier ist schon Jahrhunderte alt! Ja, bereits in der Antike stand das Ei als Symbol für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt. In einigen Kulturen ist es sogar der Ursprung der Welt und der Menschheit!

Im Christentum symbolisiert es zu Ostern die Auferstehung Jesu: So wie das Küken die unversehrte Schale eines Eies durchbricht, so ist Jesus aus seinem Felsengrab wieder auferstanden. Aus diesem Grund waren Eier für die frühen Christen auch Grabbeigaben.

Ab dem 13. Jahrhundert gibt es in Deutschland Aufzeichnungen von gefärbten Ostereiern. Diese färbten die Menschen rot ein und verschenkten sie.

Natürlich Osteier färben!

Für Kinder und Erwachsene gehören bunte Ostereier also einfach mit zum Osterfest dazu. Besonders viel Freude macht es, wenn die Kinder die Farben selbst aus Naturmaterialien herstellen können. Dazu können Sie mit den Kindern auf der Landkarte zum Beispiel nachschauen: Wo wächst eigentlich Kurkuma? Wo kommt der Mate-Tee ursprünglich her? Und wie sieht ein Holunderbaum aus?

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat eine Liste mit Tipps und Anleitungen für Ostereier-Farben erstellt. Wir haben diese Liste um einen Tipp (Lila färben mit Holundersaft) ergänzt und sind zu folgender Übersicht gekommen:

  • Goldgelb: Kurkuma
  • Braungelb–goldbraun: Zwiebelschalen
  • Rosarot–pinkrot: Cochenille
  • Lindgrün–olivgrün: Matetee
  • Blaulila: Blauholz oder Holundersaft

Die genaue Anleitung für den Pflanzen- bzw. Gewürzsud und wie lange Sie die Eier darin kochen müssen, finden Sie in einem PDF, das Sie hier herunterladen können:

Ostereier färben (PDF-Anleitung)

 

Foto: Jessica Effenberger via Pexels

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